Mehr mit weniger

CP: Ökoeffizienz steigern, Betriebskosten senken

Cleaner production (CP) ist eine vorbeugende, integrierte, kontinuierliche Strategie, zur Optimierung von Prozessen, Produkten, Dienstleistungen mit den Zielen der Umweltschonung und Kostenreduktion.

Dabei wird primär dort angesetzt, wo mit minimalem Aufwand am meisten zu erreichen ist.

Mehr mit weniger

Im Gegensatz zu 4.0 werden Prozesse bei 4.2 nur dann digital vernetzt, wenn dies auch wirklich notwendig ist. Die Vernetzung wird so gering wie möglich und umfangreich wie notwendig gehalten. Denn alles was softwaremässig miteinander verbunden ist, kann grundsätzlich auch gehackt werden. Daher heisst das Moto bei 4.2 bzgl. digitaler Vernetzung: weniger ist manchmal mehr - und vorallem sicherer!

Ziele von Industrie 4.2:

- Effizienterer und schonenderer Umgang mit Ressourcen, um erfoglreich durch die Energie- und Ressourcen-Wende zu kommen und um sich mittel- / langfristige Marktvorteile zu schaffen.
(Ressourcen: energetische, stoffliche, finanzielle, personelle, natürliche)

- Mehr Wertschöpfung mit den selben personellen Ressourcen (kein Stellenabbau, sondern mehr Ertrag mit den selben Lohnkosten)

- Umweltverträglichere Produktion (cleaner production)

- Flexiblere und kundenorientiertere Produktion, sofern erwünscht

- Austausch von wertvollen Synergieen (z.B. abteilungsübergreifen, prozessübergreifend)

In vielen Unternehmen und Gemeinden existieren grosse Einspar- und Optimierungspotentiale. Viele kleine Optimierungen können ohne aufwändige Untersuchungen umgesetzt werden und bedürfen oft nur um bessere Kommunikation und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Grosse Optimierungen verlangen meist eine grundlegende Hinterfragung und Umgestaltung der Prozesskette.

Schritt 1: kurze Schulung und Aufklärung Ihrer Mitarbeiter (450.-)

Ein zentrales Element in cleaner production ist der Miteinbezug von Geschäftsleitung und Mitarbeiter des zu optimierenden Betriebes. Es lässt sich sogar beobachten, dass die Betriebskosten wie von Geisterhand sinken, sobald die Mitarbeiter aufgeklärt und sensibilisiert sind.

Eine solche Schulung lohnt sich daher für praktisch alle Unternehmen. Die Schulung der Geschäfts- und  Abteilungsleitung ist unerlässlich für erfolgreiches CP. Denn nur wenn auch die Führungsebene hinter der Optimierungsstrategie steht und die grundlegenden Ansätze versteht, werden die Ziele auch real erreicht (statt nur offiziell)!

Nach dieser ca. 2 stündigen Schulung folgt ein kurzer Betriebsrundgang. Anschliessend wird zusammen mit der Geschäftsleitung entschieden, ob das Unternehmen einem QuickScan unterzogen werden soll oder nicht.

Schritt 2: QuickScan (ca. 1500 - 2500.-)

Um sich nicht in unverhältnismässig aufwändige Analysen zu stürzen erfolgt zuerst immer ein QuickScan. Dieser ist eine erste Grobanalyse um abzuschätzen und zu entscheiden, welche Prozesse des Unternehmens konkret untersucht werden sollen zur Optimierung.

Zeigen sich im QuickScan keine verhältnismässig sinnvolle Untersuchungsbereiche, endet das CP-Asessment hier.

Schritt 3: DeepScan

Der DeepScan ist die aufwändigste und aufschlussreichste Phase eines CP-Asessments.

Der Bericht des DeepScans zeitg, welche Prozesse sich in wie fern lohnen zum Optimieren. Er enthält auch grobe Umsetzungsstrategien und -vorschläge.

Welche der im DeepScan evaluierten Potentiale und Massnahmen umgesetzt werden, wird durch den Auftraggeber entschieden. Wir von bossert services fällen keine Entscheide bzgl. der Umsetzung, sondern sprechen lediglich Empfehlungen aus.

Schritt 4: Umsetzung der evaluierten Massnahmen

Entscheidet sich das Unternehmen eine oder mehrere Massnahmen umzusetzen, bzw. mit einem Pilotprojekt zu starten, unterstützen wir Sie gerne auch hierbei. Erfahrungsgemäss sind die personellen Ressourcen in den Unternehmen oft so straff ausgelastet, dass kaum jemand Zeit hat, sich um die Umsetzung gross zu kümmern, so dass Unterstützung unsererseits willkommen ist.

Schritt 5: BackScan und weiterführende CP

Sind die Massnahmen umgesetzt, soll auch bewiesen werden, dass sie greifen.

Da auf Grund der Komplexität kein verhältnismässiger QuickScan und DeepScan alle Optimierungspotentiale aufzeigt, stösst man oft während der Umsetzungsphase auf weitere interessante Potentiale. Daher stellt sich nach jeder Umsetzung erneut die Frage, ob erneute Schulungen, QuickScans oder DeepScans durchgeführt werden sollen.